SpielNatur ist…

… ein Raum zum Sein in der Natur...

… ähnlich wie Pikler SpielRaum und auf einem Waldplatz…

… wie Waldfexxx,  nur für unter-dreijährige Kinder in Begleitung einer Bezugsperson…

so wie DU es erlebst…komm, lass dich ein auf das Spielen und das „einfach sein“ in und mit der Natur!


„denn es liegt in unserer Natur, zu spielen!“


Die Kinder haben die Möglichkeit, in einer vorbereiteten Umgebung an einem bestimmten Platz in der Natur einfach zu spielen – Je nach ihren aktuellen Bedürfnissen, ihrem individuellen Interesse und Entwicklungsstand und in ihrem eigenen Tempo.

Sie finden dazu die von der Natur vorgegebene Struktur sowie unterschiedliche Werkzeuge und Materialien vor.

Die jungen Kinder können unmittelbare Naturerfahrungen mit allen Sinnen machen, sich dabei in einem überschaubaren Radius bewegen und ihr Repertoire an Bewegungserfahrungen erweitern.

Die freie Natur bietet die idealen Bedingungen dazu und fordert die Kinder auf, ihrem natürlichen Entdeckerdrang nachzugehen.


Die Eltern sind eingeladen, das Tun ihres Kindes aus der Nähe zu beobachten. Nur gerade so nah, wie das Kind es braucht, um genug Sicherheit für die eigenen Erkundungen zu machen.

Das Bedürfnis des Kindes nach Nähe kann je nach Tagesverfassung unterschiedlich sein.

Gemeinsam halten die Erwachsenen den wertschätzenden, entspannten Rahmen, der frei von jeglichem Druck und von Bewertungen ist.

Sie können mal „einfach nur da sein“ mit ihrer Aufmerksamkeit, sich vom Alltag und allen Ablenkungen ausklinken und sich daran freuen, wie ihr Kind aus eigener Initiative im Spiel seine Umwelt und sich selbst erkundet.

Die Natur wirkt dabei unterstützend – Auch sie nimmt uns so an, wie wir sind, mit allem was gerade da ist, ohne zu bewerten und hat eine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden.

Das ungestörte Spiel der Kinder steht während der gemeinsamen Waldzeit im Mittelpunkt. Es ist wenig Raum für Erwachsenengespräche. Dafür bieten regelmäßige Elterntreffen Gelegenheit zum Austausch und zur Reflexion. Hier kann eine Auseinandersetzung mit dem pädagogischen Hintergrund und eine Reflexion der eigenen Erfahrungen stattfinden.


In dem entspannten, überschaubaren Rahmen werden die Kinder wertschätzend und respektvoll in ihren Spielprozessen, bei der Bewältigung von Emotionen und bei ihren Begegnungen in der Gruppe begleitet. Wiederkehrende Rituale im Ablauf der Eltern-Kind-Gruppe bieten den Kindern Orientierung und geben Sicherheit.

Meine Art der Begleitung ist angelehnt an die Haltung von Pädagogen wie Emmi Pikler, Maria Montessori, Rebeca und Mauricio Wild. Ihren pädagogischen Konzepten ist die Grundhaltung gemeinsam, dass jedes Kind seinen inneren Entwicklungsplan in sich trägt und zu seiner Entfaltung ein anregendes sowie entspanntes Umfeld benötigt.

Inspiration für die Begegnungen miteinander und den Umgang mit sich selbst bieten auch die Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg und Achtsamkeitsarbeit u.a. nach Jon und Myla Kabat-Zinn sowie Lienhard Valentin.

Orientierung bietet ebenfalls der Ansatz des Urspiels nach dem Umweltpädagogen Rudolf Hettich. Urspiel ist das unbeeinflusste Spiel des Kindes mit unbearbeiteten Naturmaterialien, bei dem das Kind elementare Erfahrungen macht, was essenziell für seine gesunde Entwicklung ist.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus unterschiedlichen Disziplinen wie der Biologie, Ethnologie, Hirnforschung und Pädagogik unterstreichen die Aktualität dieser Art von Begleitung.


„Wenn es für Kinder etwas Heiligeres gibt neben Mutter und Vater, dann ist es das freie Spielen in und mit der Natur“

(R. Hettich)